BE Business Enneagramm
ArbeitsversionReflexionsmodell · keine Diagnose

Einführung · Originalkonzept

Warum Menschen im Unternehmen unterschiedlich „ticken“

Die Einführung ist kein Vorspann zur eigentlichen Anwendung. Sie erklärt, warum das Organigramm erst durch Motivation, Wahrnehmung und Kommunikationsverhalten lebendig wird.

01

Enneagramm und Kommunikationsmatrix im Business

Beruflicher Erfolg ist – unabhängig von der Organisationsstruktur – eng mit emotionaler Intelligenz verbunden. Das Enneagramm eröffnet Wege, vertraute Denk- und Handlungsmuster um neue Möglichkeiten und Kompetenzen zu erweitern.

Berufliche Effektivität hat immer mit Interaktion zu tun. Entscheidend ist, die eigene Wahrnehmungsbrille zeitweise abzulegen und anzuerkennen, dass Menschen Situationen unterschiedlich interpretieren. Persönlichkeitstypen lassen sich verschieden motivieren, haben unterschiedliche Arbeitsstile und kommunizieren auf unterschiedliche Weise. Wer sich flexibel darauf einstellen kann, gewinnt Handlungsmöglichkeiten.

Die Kommunikationsmatrix überträgt diese Perspektive auf konkrete Arbeitsbeziehungen: Führungskraft und Mitarbeiter, Kollegen oder Schnittstellen zwischen Abteilungen. Im Organigramm wird sichtbar, welche Typen aufeinandertreffen – und welche Wechselwirkung dadurch wahrscheinlicher wird.

Inhaltlich nach den Originalfolien 4–5, redaktionell lesbar gesetzt.

02

Maslow: Bedürfnisse beeinflussen Wahrnehmung und Verhalten

Maslows Bedürfnismodell bildet einen historischen Bezugsrahmen des Projekts. Die verbreitete Pyramide ist eine spätere Visualisierung; die Bedürfnisse wirken nicht ausschließlich nacheinander.

05

Selbstverwirklichung

Potenziale entfalten, gestalten und Sinn erleben.

04

Anerkennung

Wertschätzung, Kompetenz und Selbstachtung erfahren.

03

Zugehörigkeit

Beziehung, Gemeinschaft und Verbundenheit sichern.

02

Sicherheit

Orientierung, Stabilität und Schutz herstellen.

01

Grundbedürfnisse

Physiologische Voraussetzungen des Lebens erhalten.

A. H. Maslow: A Theory of Human Motivation (1943) ↗
03

Drei Orientierungszentren

Die neun Muster werden im Original drei grundlegenden Zugängen zugeordnet.

BT · 2 / 3 / 4

Beziehungstypen

Der Schwerpunkt liegt auf Resonanz, Anerkennung und Identität. Als Kernbedürfnis wird Anerkennung beschrieben.

ST · 5 / 6 / 7

Sachtypen

Information, Sicherheit und Möglichkeiten prägen Vorbereitung und Entscheidung. Als Kernbedürfnis wird Sicherheit beschrieben.

HT · 8 / 9 / 1

Handlungstypen

Autonomie, Harmonie und Prinzipien bestimmen die unmittelbare Reaktion. Als Kernbedürfnis wird Selbstbestimmung beschrieben.

04

So wird aus Typenwissen eine Unternehmensanwendung

  1. 1

    Positionen zuordnen

    Für jede Position im Organigramm wird ein möglicher Business-Enneagramm-Typ (BET) hinterlegt.

  2. 2

    Beziehungen anklicken

    Die Verbindung zwischen zwei Positionen öffnet das passende Profil aus der Kommunikationsmatrix.

  3. 3

    Kommunikation anpassen

    Unterschiede in Motivation, Arbeitsstil, Führung und Konfliktverhalten werden als konkrete Gesprächshinweise genutzt.

Im Organigramm anwenden →